Ausgewählter Beitrag

Ein erstes Kapitel

Ich habe mein erstes Kapitel fertiggeschrieben. Und ja, ich bin stolz darauf.

Es ist dieses Gefühl, etwas begonnen und tatsächlich zu Ende gebracht zu haben. Kein ganzes Buch, aber ein Kapitel. Und das ist mehr, als vorher da war.

Beim Schreiben dieses ersten Kapitels ist mir wieder vieles eingefallen. Kleine Situationen, Gedanken, einzelne Momente, an die ich mich gar nicht mehr bewusst erinnert habe. Dinge, die im Alltag irgendwann untergegangen sind, die ich vielleicht sogar verdrängt habe, die sich aber beim Schreiben fast von selbst wieder gezeigt haben.

Während des Schreibens konnte ich gut nachvollziehen, warum es mir damals so schlecht ging. Vieles ergab plötzlich Sinn. Zusammenhänge wurden greifbarer. Das Schreiben hat mir geholfen, mich an diese Zeit nicht nur zu erinnern, sondern sie besser zu verstehen – mit dem Abstand, den ich heute habe.

Und genau mit dieser Phase beschäftigt sich das erste Kapitel: dem Anfang, den ersten Veränderungen, dem schleichenden Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt. Es geht um äußere Umstände, innere Überforderung und das langsame Abrutschen, das ich damals selbst lange nicht richtig verstanden habe. Kein kompletter Überblick, sondern ein Einstieg. Ein Anfangspunkt.

Und in Kürze geht es dann weiter mit Kapitel 2.

Sonja 02.02.2026, 18.12

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