Willkommen auf meinem Blog.

Mein Name ist Sonja und ich halte hier meinen Weg zu meinem ersten Buch fest – mit allem, was dazugehört: Gedanken, Zweifel, Fortschritte, Umwege und kleine Erkenntnisse aus dem Schreiballtag.

Daneben schreibe ich über Dinge, die mich im Alltag beschäftigen und verändern. Das Ganze ohne festen Rhythmus. Ich schreibe dann, wenn es sich stimmig anfühlt, ohne mir selbst Druck zu machen.

Schön, dass Du mitliest!



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Hypnose als Hilfe beim Abnehmen

Da ich grundsätzlich weiß, wie ich mich ernähren und bewegen muss, um abzunehmen, mir aber oft die Willenskraft einen Strich durch die Rechnung macht, habe ich beschlossen, einen Hypnosetherapeuten aufzusuchen. Ich verspreche mir davon mehr Motivation und Durchhaltevermögen, einen leichteren Verzicht auf Süßes und andere ungesunde Lebensmittel und vor allem auch, später beim Erreichen meines Wunschgewichts dabeizubleiben.

Letzte Woche hatte ich meinen ersten Termin und war positiv überrascht, wie schnell sich erste Veränderungen bemerkbar gemacht haben. Dennoch werde ich mindestens einen weiteren Termin wahrnehmen, um das Erarbeitete weiter zu vertiefen. Zusätzlich habe ich eine kurze Audiodatei bekommen, die ich mir täglich ganz entspannt anhöre.

Im Moment bin ich guter Dinge, dass ich es diesmal schaffen und mein Gewicht langfristig halten werde.



Sonja 14.02.2026, 14.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Abnehmen

Abnehmen

Seitdem ich Social Media den Rücken gekehrt habe, geht es mir richtig gut.

Der ständige Druck, interessante Beiträge zu posten und alles zu tun, um gesehen zu werden, ging an die Substanz. Für meine Depressionen war das alles andere als hilfreich.

Seitdem ich damit aufgehört habe, ist in meinem Inneren wieder mehr Ruhe eingekehrt. Und mit dieser Ruhe kam auch die Kraft zurück, an meinem Gewicht zu arbeiten. Dauerhafter emotionaler Stress und Abnehmen - das funktioniert nun mal nicht. Diese Erfahrung habe ich bereits hinter mir.

Wie ich es angehen möchte, erzähle ich in meinem nächsten Beitrag.

Sonja 10.02.2026, 20.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Abnehmen

Ein erstes Kapitel

Ich habe mein erstes Kapitel fertiggeschrieben. Und ja, ich bin stolz darauf.

Es ist dieses Gefühl, etwas begonnen und tatsächlich zu Ende gebracht zu haben. Kein ganzes Buch, aber ein Kapitel. Und das ist mehr, als vorher da war.

Beim Schreiben dieses ersten Kapitels ist mir wieder vieles eingefallen. Kleine Situationen, Gedanken, einzelne Momente, an die ich mich gar nicht mehr bewusst erinnert habe. Dinge, die im Alltag irgendwann untergegangen sind, die ich vielleicht sogar verdrängt habe, die sich aber beim Schreiben fast von selbst wieder gezeigt haben.

Während des Schreibens konnte ich gut nachvollziehen, warum es mir damals so schlecht ging. Vieles ergab plötzlich Sinn. Zusammenhänge wurden greifbarer. Das Schreiben hat mir geholfen, mich an diese Zeit nicht nur zu erinnern, sondern sie besser zu verstehen – mit dem Abstand, den ich heute habe.

Und genau mit dieser Phase beschäftigt sich das erste Kapitel: dem Anfang, den ersten Veränderungen, dem schleichenden Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmt. Es geht um äußere Umstände, innere Überforderung und das langsame Abrutschen, das ich damals selbst lange nicht richtig verstanden habe. Kein kompletter Überblick, sondern ein Einstieg. Ein Anfangspunkt.

Und in Kürze geht es dann weiter mit Kapitel 2.

Sonja 02.02.2026, 18.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Erstes Buch

Wichtiger Fortschritt

Letzten Dienstag war ich wieder bei meiner Neurologin. Sie war sehr zufrieden mit mir, vor allem, weil es mir im Moment so gut geht wie schon lange nicht mehr. Mein Vorschlag, die beiden Medikamente deshalb langsam auszuschleichen, wurde trotzdem eher zurückhaltend aufgenommen. Aufgrund meiner rezidivierenden (immer wiederkehrenden) Depressionen hält sie das im Moment nicht für sinnvoll. Dennoch konnten wir einen wichtigen Schritt gehen: Die Dosierung der Antidepressiva wird etwas reduziert, und die Medikamente gegen meine Ängste setzen wir nun langsam ab.Das fühlt sich für mich wie ein echter Fortschritt an. Kein großer Sprung, aber ein Schritt nach vorn. Und darüber freue ich mich gerade sehr! :)

Sonja 25.01.2026, 21.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: Gedanken

Erst einmal Ordnung schaffen

Über die Jahre habe ich mir immer wieder Notizen gemacht – Gedanken, einzelne Beobachtungen, manchmal nur kurze Stichworte dazu, wie es mir in bestimmten Phasen gegangen ist. Trotzdem merke ich gerade, dass das für ein größeres Projekt so noch nicht ausreicht. Um mir einen besseren Überblick verschaffen zu können, möchte ich deshalb zuerst eine Timeline anlegen. Nicht, um alles chronologisch zu erzählen, sondern um wichtige Stationen festzuhalten und sicherzugehen, dass nichts Wesentliches verloren geht. Die Timeline ist somit kein Teil des Buches, sondern ein Arbeitsmittel. Sie soll mir helfen, später freier schreiben zu können. Für den Moment ist das der richtige nächste Schritt.

Sonja 22.01.2026, 14.55| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Erstes Buch

Warum ein Buch?

Ich habe schon immer geschrieben, wenn es etwas zu verarbeiten gab. Teilweise ganz für mich, teilweise auch öffentlich – zum Beispiel in Blogs. Schreiben war für mich dabei nie Selbstdarstellung, sondern ein Weg, Dinge zu sortieren und Abstand zu gewinnen.


Durch einen Social-Media-Beitrag habe ich schließlich den Impuls bekommen, diese Erfahrungen nicht nur einzeln aufzuschreiben, sondern sie in einem größeren Zusammenhang zu betrachten – in Form eines Buches. Für mich selbst, aber auch für Menschen, die Ähnliches erlebt haben. Es soll kein Ratgeber werden und keine Anleitung, sondern ein persönlicher Rückblick: meine Erfahrungen mit Depression, mein Weg durch diese Zeit und das, was mir geholfen hat, mit all dem zu leben. Stabil, aber realistisch. Wohin das führt, weiß ich noch nicht. Aber das Schreiben hat begonnen.

Sonja 13.01.2026, 16.38| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: Erstes Buch



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